"Reden über Lösungen schafft Lösungen!"

Weiterbildung Spezielle Psychotraumatherapie 2020

Leitung: Ulrich Kerzbeck
Trainer: Dr. Suzette Boon, Prof. Dr. Judith Daniels, Dr. Uwe Scheffler, Janka Ulbricht
Ort: ILK - Bielefeld
Kosten: 3.370 €
Anmeldeschluss: 15.02.2020
Zeitraum: 27.04.2020 - 21.08.2021
Bewerbungsschluss: 31.01.2020
Seminarzeiten: 09.00 – 16.30 Uhr
Freie Plätze: Vorhanden

Infoabend verpasst?

Kein Problem. Hier finden Sie den Link zum Videomitschnitt.




Weiterbildungsziele

Ziel der Weiterbildung ist,

  • Teilnehmer*innen zu befähigen diagnostisch klären zu können, ob eine PTBS oder eine andere Traumfolgestörung vorliegt,
  • Patienten psychoedukativ informieren zu können und
  • die Symptome einer PTBS erfolgreich und nachhaltig zu behandeln.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer engmaschigen Supervision, die sowohl differentialdiagnostische als auch typische Probleme im Rahmen einer traumafokussierten Behandlung aufgreift. Die Weiterbildung enthält Selbsterfahrungsanteile, ist aber keine Therapie und kann eine solche auch nicht ersetzen.

Die Weiterbildung ist stark praxisorientiert, d.h. das Üben und die praktische Umsetzbarkeit der Methoden haben deutlich Vorrang vor theoretischen Erklärungen.

Zum Vermitteln des Stoffs zum Einsatz kommen:

  • Vortrag mit PowerPoint Präsentation,
  • Kleingruppenübungen,
  • Live-Demonstrationen,
  • Videobeispiele mit realen Klient*innen,
  • Ausschnitte aus Dokumentationen und Spielfilmen zur Verdeutlichung einzelner Aspekte

Weiterbildungsinhalte

Das Vorgehen kombiniert konfrontative, narrative, imaginative und kognitive Elemente, u.a.

  • Narrative Exposition,
  • Imaginatives Überschreiben (IRRT),
  • Innere-Kind-Arbeit,
  • Screen-Technik,
  • EMDR,
  • Kognitive Methoden.

Die Methoden eignen sich, Betroffenen dabei zu helfen, die Symptome der akuten PTBS, der PTBS sowie der komplexen PTBS zu bewältigen. Neben der Methodenvermittlung zur Traumabewältigung liegt ein weiterer Schwerpunkt auf einer fundierten Differentialdiagnostik und der Vermittlung von Informationen über das Thema Trauma und Traumatherapie. Zudem werden rechtliche Aspekte, sowie Abrechnungsverfahren von Traumatherapie bei verschiedenen Kostenträgern (BG, Fond sexueller Missbrauch, Bw, GKV, Sozial,- Jugendamt, LWL) erklärt.

Zielgruppe

Diese Weiterbildung richtet sich an alle Praktiker*innen, die Menschen dabei helfen wollen erlebte traumatische Ereignisse zu bewältigen.

Voraussetzungen zur Teilnahme

  • die Möglichkeit mit Traumapatient*innen ambulant oder stationär zu arbeiten und
  • eine staatlich anerkannte Heilerlaubnis (Psychologische Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen, Heilpraktiker*innen für Psychotherapie, Heilpraktiker*innen) oder
  • eine Therapietätigkeit im stationären Setting oder teilstationären (z.B. in einer Suchtklinik) oder in einer Beratungsstelle oder anderen Einrichtung.

Bei Rückfragen zur Teilnahmevoraussetzung kontaktieren Sie bitte die Weiterbildungsleitung (s.u.).

Zertifizierung

Alle Teilnehmer*innen erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein ILK-Zertifikat „Traumatherapeutin / Traumatherapeut (ILK)“ und eine aufgeschlüsselte Teilnahmebescheinigung auf der die Inhalte, Stundenzahl, Supervision, sowie Anzahl und Umfang der behandelten Fälle aufgeführt sind. Voraussetzung hierfür ist die kontinuierliche Teilnahme an den Weiterbildungsblöcken und Supervisionstagen sowie die Durchführung von mind. vier traumatherapeutischen Prozessen à mind. zwei Sitzungen.

Für alle approbierten Teilnehmer*innen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, nach Anerkennung der Weiterbildung durch die DeGPT (Zertifizierung wurde beantragt), ein Zertifikat der DeGPT „Spezielle Traumatherapie“ zu erwerben. Voraussetzung hierfür ist neben der Approbation die Zulassung zum Abschlusskolloquium. Hierfür sind sechs supervidierte und dokumentierte Behandlungsfälle (Kurzfassung) mit unterschiedlichen Störungsbildern (Vollbild PTBS, komplexe Traumatisierung u. a. nach Kindheitstrauma – mind. 50 Behandlungsstunden, und – wenn möglich - Akuttraumatisierung) einzureichen, von denen 4 Behandlungsfälle eine volle Diagnostik (einschließlich mindestens drei traumaspezifischer Testverfahren) beinhalten müssen und zwei dem Abschlusskolloquium zugrunde gelegt werden (siehe auch die Richtlinien für die Zertifizierung unter https://www.degpt.de/curricula/spezielle-psychotr...

Was können Sie von dieser Weiterbildung erwarten?

  • Kompetenz
    In der Weiterbildung wird aktuelles theoretisches und praktisches Wissen vermittelt, das auf Diagnostik und Therapie traumatisierter Menschen abgestimmt ist.
  • Sicherheit
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlangen Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Klient*innen / Patient*innen.
  • Handlungsfähigkeit
    Durch die Vermittlung und Übung praxisnaher Kompetenzen werden die Handlungsspielräume der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erweitert.
  • Entlastung
    Mit effektiven Selbstfürsorge-Strategien wird neben dem Wissens- und Kompetenzgewinn für eine Entlastung der Teilnehmenden gesorgt und das Risiko an Sekundärer Traumatisierung oder Burnout zu erkranken, verringert.

In der Weiterbildung wechseln sich Input, Übung, Einbindung der eigenen praktischen Erfahrungen, Fragen und Diskussion ab. So können die Ressourcen der einzelnen Teilnehmer*innen einbezogen werden und als Basis des Wissenstransfers dienen. Jeden der Themenbereiche illustrieren wir mit konkreten Beispielen und Fallbeispielen aus der alltäglichen Arbeit der Teilnehmenden. Letztere werden dabei vorrangig berücksichtigt! Zu unterschiedlichen thematischen Modulen werden Kleingruppenarbeiten, Übungen angeleitet, die anschließend im Plenum diskutiert werden.


Fortbildungspunkte
Die Akkreditierung durch die PTK NRW (Fortbildungspunkte für Psychotherapeut*innen) wird beantragt.


Anmeldeverfahren

  1. Besuch des Infoabends
  2. unverbindliche online Bewerbung* (kurzes Motivationsschreiben inkl. tab. Lebenslauf + Foto)
  3. Persönliches Infogespräch
  4. verbindliche Anmeldung
  5. Weiterbildungsvertrag

* Arbeitszeugnisse / Diplome sind nicht nötig


Anmeldung zum Infoabend
siehe oben

Detailliertes Curriculum
Das detaillierte Curriculum können Sie unter "Detailinformationen herunterladen" herunterladen.

Platz sichern
Wenn Sie sich einen Platz in der Weiterbildung sichern möchten, bewerben Sie sich bitte rechtzeitig online, denn die Bewerbungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. Nach Eingang Ihrer Bewerbung werden Sie von der Weiterbildungsleitung zum Infogespräch eingeladen.
Wenn Sie vor Besuch des Infoabends inhaltliche oder organisatorische Fragen zu Ihrer Bewerbung oder der Weiterbildung haben, freuen wir uns auch vorher schon von Ihnen zu hören!


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Interessante Weiterbildung aber nicht finanzierbar? Wir haben zwei Lösungen ...

Die Investition in eine anerkannte Weiterbildung lohnt sich neben dem Zuwachs an Fertigkeiten meist auch in finanzieller Hinsicht [siehe hier].

Bei einem überschaubaren Gehalt ist die Finanzierung aber für Viele nicht so leicht. Wenn das auch für Sie zutreffen sollte, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir bieten hierzu zwei Möglichkeiten:

Weiterbildungsassistenz
Als Assistenz der Weiterbildung können Sie einen Teil der Weiterbildungskosten einsparen. Sie kümmern sich um das Pausencatering, das Herrichten des Seminarraums und die Vorbereitung der Schulungsmaterialien.

Verlängerung des Zahlungszeitraums
Die zweite Lösung ist die Verlängerung des Zahlungszeitraums. Einer begrenzten Zahl von TeilnehmerInnen bieten wir die Möglichkeit, die Ratenzahlungen auf den 1,5 oder 2-fachen Zeitraum zu strecken. Beispielsweise können Sie bei einer einjährigen Weiterbildung statt 12 Raten auch 18 bzw. 24 Monatsraten zahlen, womit sich die monatliche Belastung entsprechend reduziert.

Fragen Sie uns!

Bitte informieren Sie sich auch über Seminarversicherungen/Seminar-Rücktrittsversicherungen, die z. B. je nach Vertrag u.a. folgende Ereignisse versichern:

  • Schwangerschaft, schwere Unfallverletzung, unerwartete schwere Erkrankung, etc.
  • Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber.
  • Aufnahme eines neuen Arbeitsverhältnisses, sofern das versicherte Seminar bzw. die versicherte Seminarreise in die Probezeit, maximal jedoch in die ersten sechs Monate der neuen beruflichen Tätigkeit fällt.

15 Jahre ILK

Leitung

Trainer

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