
Highlights
- Einzelsupervision (8 UE in Teilnahmegebühr enthalten)
- Vorbereitung auf interessante Praxisfelder
- erfahrene Dozenten/innen und renommierte Gastreferenten/innen
- Kompaktwochenenden: Methodentraining, Gruppensupervision und Selbsterfahrung inklusive
- zertifizierbar durch SG & DGSF
Ziele und Inhalte
Das Ziel der Aufbauweiterbildung besteht darin, die Teilnehmenden zu befähigen, als systemische Therapeuten/innen sowohl Einzelpersonen als auch Paare und Familien achtsam, professionell und verantwortungsbewusst zu begleiten. Dazu vertiefen wir aktuelles systemisches Wissen und praktisches Knowhow auf der Grundlage der bereits erworbenen Kenntnisse aus der Systemischen Beratung. Dieses wird angereichert mit spezifischen Zugangsweisen aus dem therapeutischen Kontext, wie der Auseinandersetzung mit akuten Krisen, Suizidalität, psychiatrischen Diagnosen, Diagnostik, Indikation, Traumatherapie, aufsuchende und ambulante Familientherapie. Die Teilnehmenden erweitern ihre Kompetenzen, um Menschen handlungssicher vorbeugend, während und nach psychischen und sozialen Krisen zu begleiten.
Integrierte Arbeitskontexte
Entsprechend der systemischen Grundhaltung, individualisiert, auftragsbezogen, zirkulär und konstruktivistisch vorzugehen und die größeren Systeme in ihrem Einfluss mit einzubeziehen, betrachten wir bekannte Praxisfelder in neuem Licht. Dazu gehören:
- Systemische Therapie bei psychiatrisch relevanten Diagnosen wie Depression, Psychose, Suizidalität und Krisen u.a.
- Systemische Therapie im Kontext ambulanter Familientherapie
- Besonderheiten der systemischen Traumatherapie
- Systemische Therapie speziell für Kinder und Jugendliche
Zielgruppe
Die Aufbauweiterbildung ist konzipiert für Menschen, die im klinischen, bildenden oder psychosozialen Kontext arbeiten. Insbesondere spricht sie Sozialpädagogen/innen, Psychologen/innen, Sozialarbeiter/innen, Pädagogen/innen, Lehrer/innen, Soziologen/innen, Heilpädagogen/innen, Ärzte/innen, und Personen aus vergleichbaren Kontexten an.
Teilnahmevoraussetzungen
- Zertifikat Systemische/r Berater/in (SG bzw. DGSF) oder äquivalent,
- Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer humanwissenschaftlichen Disziplin,
- sowie ein therapeutisches Arbeitsfeld, in dem die Umsetzung systemischer Prinzipien und Methoden möglich ist.
Über Ausnahmen entscheiden Weiterbildungs- und Institutsleitung.
Anmeldeverfahren
- unverbindliche Online-Bewerbung* (kurzes Motivationsschreiben, tab. Lebenslauf und Foto)
- persönlicher Bewerbungsdialog
- verbindliche Online-Anmeldung / Weiterbildungsvertrag
* Arbeitszeugnisse sind nicht nötig
Wir bieten für jede Weiterbildung einen kostenfreien Infoabend mit der Weiterbildungsleitung an. Sie können sich auf unserer Webseite dazu anmelden. Bewerbung und Anmeldung bitte nur online über unsere Webseite.
Platz sichern
Wenn Sie sich einen Platz in der Weiterbildung sichern möchten, bewerben Sie sich bitte rechtzeitig online. Die Bewerbungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. Nach Eingang Ihrer Bewerbung werden Sie von der Weiterbildungsleitung zum Bewerbungsdialog eingeladen. Erst danach können Sie sich verbindlich anmelden.
Wenn Sie inhaltliche oder organisatorische Fragen vor Besuch des Infoabends / Ihrer Bewerbung zur Weiterbildung haben, freuen wir uns auch vorher schon von Ihnen zu hören!
Das ILK ist Mitgliedsinstitut der zwei wichtigsten Fachverbände / Dachgesellschaften Systemischer Arbeit in Deutschland: der Systemischen Gesellschaft (SG) und der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF).

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Mehr Informationen
Mit der Weiterbildung erweitert ihr eure systemischen Kompetenzen für die therapeutische Arbeit und könnt diese im Rahmen eurer jeweiligen beruflichen Tätigkeit und Qualifikation einsetzen – zum Beispiel in Beratungsstellen, Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe, psychosozialen Diensten, Kliniken oder anderen Arbeitsfeldern.
Wichtig ist die Unterscheidung: Der Abschluss einer Weiterbildung in Systemischer Therapie ist nicht automatisch mit einer staatlichen Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie verbunden.
Wer heilkundliche Psychotherapie eigenständig anbieten möchte, benötigt dafür eine entsprechende gesetzliche Berechtigung – beispielsweise eine Approbation oder eine Heilpraktikererlaubnis, die Psychotherapie umfasst.
Die Weiterbildung qualifiziert euch somit systemisch-therapeutisch. In welchem rechtlichen Rahmen ihr anschließend therapeutisch tätig werden könnt, hängt von eurer beruflichen Grundqualifikation und gegebenenfalls weiteren gesetzlichen Voraussetzungen ab.
Die Weiterbildung Systemische Therapie qualifiziert Sie für systemisch-therapeutisches Arbeiten und vermittelt Ihnen die dafür notwendigen Haltungen, Methoden und Handlungskompetenzen. Sie lernen, komplexe persönliche und zwischenmenschliche Probleme im Zusammenhang von Beziehungen, Lebenssituationen und Ressourcen zu verstehen und therapeutische Veränderungsprozesse professionell zu begleiten.
Je nach beruflicher Grundqualifikation können Sie diese Kompetenzen beispielsweise in Beratungsstellen, Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe, psychosozialen Diensten, Kliniken oder anderen therapeutischen und sozialen Arbeitsfeldern einsetzen.
Wichtig ist: Die Weiterbildung allein berechtigt nicht zur Ausübung von Heilkunde oder Psychotherapie im rechtlichen Sinne. Wer eigenständig psychische Erkrankungen diagnostizieren und behandeln möchte, benötigt zusätzlich eine entsprechende gesetzliche Heilerlaubnis bzw. Approbation. Die systemische Weiterbildung ist dabei eine fachliche Qualifikation, ersetzt diese rechtliche Voraussetzung jedoch nicht.

